#RÜCKBLICK

#RÜCKBLICK

Die Idee, unsere Arbeiten ins Netz zu stellen entstand im Dämmerlicht bei Kaffee und Zigaretten. Wir hielten diese Treffen peinlich genau ein und verlegten sogar lästige Termine, um diese Zusammenkünfte nicht zu gefährden. Keiner von uns hatte Ahnung vom Internet, doch das bremste unsere Euphorie keineswegs.

„Ich werde mich um alles kümmern“, tönte es aus meiner Ecke und ich meinte es ernst.

Im Jänner 2016 entwarf GABRIELE den BlogKater, inspiriert durch unseren Bengalischen Kater „Herms“. Diese Züchtung ist bekannt für ihren „unbändigen“ Charakter und der vorsichtige Umgang mit unserem Kater ist für Eingeweihte eine Selbstverständlichkeit..

Wir hatten beschlossen, nur namentlich in Erscheinung zu treten: Keine Fotos, keine privaten Infos und der BlogKater sorgte für die Texte zu den Bildern.

„Wir ziehen die Sache genau 1 Jahr durch, wenn schon, denn schon…“

Wie umfassend die Arbeit für einen Blog ist, wurde uns erst klar, als die Seite montiert und die ersten Texte und Bilder online waren. Allerdings hatten wir nicht damit gerechnet, wie viel Spaß uns dieses Gemeinschaftsprojekt bringen würde…unsere Zusammenkünfte sahen nun anders aus als bisher: Ohne Laptop kein Kaffee.

Am 31. Dezember 2016 schlossen wir den BlogKater. Unsere „Erfahrung“ hatte gezeigt, dass Texte, die länger sind als 5 – 10 Zeilen selten gelesen wurden. Also UNSERE Texte.

Mit „nedwirklich“ haben wir nun eine genießbare Melange aus Bild und Text gefunden und es könnte alles so schön sein, wenn nicht das Jahr schon wieder fast um wär´…

Das „nedwirklich“ Team

HermsX 2&4

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#RÜCKBLICK

Die Idee, unsere Arbeiten ins Netz zu stellen entstand im Dämmerlicht bei Kaffee und Zigaretten. Wir hielten diese Treffen peinlich genau ein und verlegten sogar lästige Termine, um diese Zusammenkünfte nicht zu gefährden. Keiner von uns hatte Ahnung vom Internet, doch das bremste unsere Euphorie keineswegs.

„Ich werde mich um alles kümmern“, tönte es aus meiner Ecke und ich meinte es ernst.

Im Jänner 2016 entwarf GABRIELE den BlogKater, inspiriert durch unseren Bengalischen Kater „Herms“. Diese Züchtung ist bekannt für ihren „unbändigen“ Charakter und der vorsichtige Umgang mit unserem Kater ist für Eingeweihte eine Selbstverständlichkeit..

Wir hatten beschlossen, nur namentlich in Erscheinung zu treten: Keine Fotos, keine privaten Infos und der BlogKater sorgte für die Texte zu den Bildern.

„Wir ziehen die Sache genau 1 Jahr durch, wenn schon, denn schon…“

Wie umfassend die Arbeit für einen Blog ist, wurde uns erst klar, als die Seite montiert und die ersten Texte und Bilder online waren. Allerdings hatten wir nicht damit gerechnet, wie viel Spaß uns dieses Gemeinschaftsprojekt bringen würde…unsere Zusammenkünfte sahen nun anders aus als bisher: Ohne Laptop kein Kaffee.

Am 31. Dezember 2016 schlossen wir den BlogKater. Unsere „Erfahrung“ hatte gezeigt, dass Texte, die länger sind als 5 – 10 Zeilen selten gelesen wurden. Also UNSERE Texte.

Mit „nedwirklich“ haben wir nun eine genießbare Melange aus Bild und Text gefunden und es könnte alles so schön sein, wenn nicht das Jahr schon wieder fast um wär´…

Das „nedwirklich“ Team

 

HermsX 2&4

#BLONDES GIFT

Jetzt wo wir Frauen ein MitspracheRecht auf so ziemlich allen Ebenen erwirken konnten, erregt ein Thema immer noch Aufmerksamkeit: Sind Blonde Frauen gefährlich?

Wir sind nicht sicher. Bei den Römern wurde Venus, die Göttin der Schönheit und Liebe mit goldenem Haar dargestellt. Nach den Sternen benannt, nahe der Sonne – leuchtend und warm – aber auch blendend, wenn man sie zu lange betrachtet..

Da könnte was dran sein. Allerdings gibt´s  Blondinen in unterschiedlichsten Ausführungen…eigentlich ist von doof oder/und gefährlich, von kühl bis unschuldig alles möglich. May West, Marlene Dietrich, Marilyn oder Madonna…Ikonen aus vergangenen Zeiten bestätigen, was schon die alten Römer wussten und unsere Mütter ahnten:

nimm dich in acht vor blonden Frau´n / ´s ist ihnen nicht gleich anzuschau´n

 

Texterin

#“STÖT´S MEINE ROSS IN STOI..“

Ob der SPÖ-Parteichef Michael Häupl der Politik den Rücken kehrt, oder den Wienern als Bürgermeister noch erhalten bleibt, weiß man „intern“ sicher schon. Nach seinen Plänen für die Zukunft befragt, meinte er nur kryptisch: „Schau ma. Ma soi die psychologischen Auswirkungen eines Schulter-An-Schulter-Kampfes nicht unterschätzen!“

Na wenn das keine heiße Wahlkampf-Ansage ist, dann weiß ich auch nicht…

Text: INGRID DORNER / Karikatur: GABRIELE PRADE

Häupl

„STÖT´S MEINE ROSS´ IN STOI…“

Ob der SPÖ-Parteichef Michael Häupl der Politik den Rücken kehrt, oder den Wienern als Bürgermeister noch erhalten bleibt, weiß man „intern“ sicher schon. Nach seinen Plänen für die Zukunft befragt, meinte er nur kryptisch: „Schau ma. Ma soi die psychologischen Auswirkungen eines Schulter-An-Schulter-Kampfes nicht unterschätzen!“

Nach wenn das keine heiße Wahlkampf-Ansage ist, dann weiß ich auch nicht…

Text: INGRID DORNER / Karikatur: GABRIELE PRADE

 

Häupl

#KUNST IM RAUM

Dieses Projekt der talentierten Portraitkünstlerin Karin Prade überzeugt durch die Symbiose aus unaufgeregter Architektur, die sich selbstbewusst nimmt, was ihr zusteht und ihren starken, überlebensgroßen Ölgemälden voller Magie.
„Ich bin anpassungsfähig wie ein Chamäleon , leidenschaftlich präzise und akribisch wie eine Katze, die ihr Territorium inspiziert, wenn ich meine Bilder in Räume integriere“, stellt die Malerin lächelnd fest.
„Das Tageslicht in jeden Winkel des Raumes zu holen, war mir ein großes Anliegen. So verband ich den Schlafbereich mit dem Atelier, indem ich ihn kurzerhand unter Glas stellte…in diesem Falle dient das Gemälde auch als Sichtschutz..“

Nach ihren Plänen befragt, verrät Karin Prade: „Das nächste Projekt führt mich nach Wien – diese Stadt strotzt nur so vor Kreativität und Eigensinn, das wird spannend!“

Text: INGRID DORNER

#kunstimraum#zeitgenössischekunst#architektur#auftragskunst#lifestyle#prade#nedwirklich

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#KUNSTPAUSE

Die Inspiration wechselt ihr Kleid wie das Jahr die Zeiten…die frühe Dämmerung überlässt der Sonne bei ihrem Abschied die Bühne. Eine Melange aus Licht und Farben legt sich mir zu Füßen und mahnt zum Aufbruch. Die nackte Leinwand gähnt beleidigt und dann wird mir erst bewusst, dass mich der Sommer wieder verleitet hat. Die Lichter sind schon an im Atelier und ein Bild ist in meinen Gedanken….KARIN PRADEcache_26157760

#VOM UNIKAT ZUR MASSENWARE

Korrigierte Schönheit
vom Unikat zur Massenware

Der Zeitgeist suggeriert uns Menschen, dass ein perfekt getunter Körper als Statussymbol dient und Erfolg, Vitalität und Perfektion versprechen – Schönheit als kollektive Obsession. 

DIALOG:

I: Diese unrealistischen Erwartungen treiben Patienten von einer OP zur nächsten. Oftmals wird die Unzufriedenheit mit jedem Eingriff größer und führt nicht selten zur Sucht.

K: Weil sich eine gestörte Wahrnehmung des eigenen Aussehens entwickeln kann. Immerhin entfernt man sich mit jedem Eingriff von seinem ursprünglichen Aussehen. Man verliert sich also zunehmend…

I: Das klingt traurig und lässt vermuten, dass diese nicht enden wollenden Eingriffe die Sehnsucht nach Sinn und Tiefe im Leben kompensieren sollen.

K: Als Portraitkünstlerin hätte ich große Schwierigkeiten, ein korrigiertes Gesicht zu malen, denn es sind nicht die Züge allein, die dem Gesicht seinen Reiz verleihen. Der spontane Ausdruck ist magisch und ermöglicht so Einzigartigkeit.

I: Und jedes „Unikat“, das sich chirurgisch verändern lässt, wird freiwillig zur „Massenware“, wird zur Uniform, zum Diktat eines modischen Irrtums.

K: Zumal ästhetische Chirurgen Bildhauer sein müssten, dann könnte man davon ausgehen, dass eins zum anderen passt. Altern ist ein hoch komplexer und ebenso interessanter Vorgang, und seine Leinwand bilden Gesicht und Körper. Wie schade, dass der Trend heute das Gegenteil suggeriert….

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#ZWEIERLEI MASS

Laut EvolutionsGeschichte gerade erst bei der Türe hereingekommen ist die Narbe noch frisch. Eben aus der Rippe Adams geformt, sind wir jetzt schon auf Augenhöhe mit unserem Herrn und Meister und müssen ihm nicht mehr mit devot gesenktem Blick die Schnürsenkel binden oder/und was sich sonst noch kniend erledigen lässt…

Doch weil wir alles wollen und nie genug kriegen können, wünschen wir uns auch noch die Absolution in Sachen „ich bin auch nur ein Mensch mit Gefühlen“, also hör´mir endlich zu und fühle mit mir! Dann kannst Du mich vielleicht eines schönen Tages verstehen…“

Inzwischen windet er sich vor Seelenpein, schon wieder zugetextet..wo er doch garnichts verstehen kann..diese vielen FrauenWörter, die StimmFrequenz, das Jammern und Betteln dazu – bis die Türe ins Schloss knallt.

Endlich allein ist er wieder Herr seiner Bedürfnisse…wenn nur die offenen Schnürsenkel nicht wären..

Text: INGRID DORNER

Die Texterin unbearbeitet Kopie